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Qualifikationsstufen Schiedsrichter

KLEINFELD

Der Kleinschiedsrichter-Bereich ist gemäss Schiedsrichterreglement, Art. 7.5.1, in sieben Qualifikationsstufen (R1 bis R7) unterteilt.

Von den ca.630 Kleinfeldschiedsrichtern gehören die allermeisten den Qualifikationsstufen R3 bis R7 an. Die R1- und die R2-Schiedsrichter (Förderkader) bilden die Spitze der Kleinfeldschiedsrichter.

Bei den R3 Schiedsrichtern handelt es sich um Schiedsrichter, die schon über einige Jahre Erfahrungen im Leiten der Spiele sammeln konnten.  Auch ehemalige Spitzenschiedsrichter, die den Aufwand eines R1/ R2 Schiedsrichters nicht mehr betreiben wollen, gehören dieser Stufe an.

Während die R4-Schiedsrichter mindestens eine Saison Erfahrung als Spielleiter aufweisen, handelt es sich bei den R5, R6- und R7-Schiedsrichtern mehrheitlich um Neu-Schiedsrichter.

R1 Schiedsrichter

Anforderungen R1

Das R1 Team bildet die Elite der Kleinfeldschiedsrichter. Sie werden nach dem Bestehen des Regeltestes (max. 3 Fehler) und dem Sporttest hauptsächlich in der 1.Liga Herren sowie bei Einzelspielen Kleinfeld eingesetzt. An die R1 Schiedsrichter werden spezielle Anforderung gestellt.

R2 Schiedsrichter

Anforderungen R2 (Förderkader)

Ziel des Förderkaders ist, geeignete Schiedsrichter zu fördern, damit sie die R1 Stufe erreichen können. Die R2-Schiedsrichter sind für das Leiten der Spiele der 2. Liga verantwortlich. Bei guten Leistungen werden sie zusätzlich bei 1.Liga Spielen und Einzelspielen eingesetzt. Der Qualifikationsausschuss Kleinfeld beurteilt auf Grund der Observationen und der Leistungen, ob ein Schiedsrichter die R1 Qualifikation erhält.

Um in das Förderkader nominiert zu werden, müssen R3-Schiedsrichter während der Saison observiert werden und eine sehr gute Leistung zeigen. Nach der Nomination ist das Bestehen des Regeltestes (max. 5 Fehler) und des Sporttestes Voraussetzung für die Aufnahme in das Förderkader. Der Qualifikations-Ausschuss beurteilt auf Grund der Observation, ob ein Schiedsrichter für das Förderkader nominiert wird. 

Detailliertere Informationen bezüglich den Anforderungen Förderkader R2 findest du hier.

 

 

GROSSFELD

Der Grossfeldschiedsrichter-Bereich ist gemäss Schiedsrichterreglement, Art. 7.5.1, in fünf Qualifikationsstufen (G1 bis G5) unterteilt.

Von den insgesamt ca. 770 Grossfeldschiedsrichtern gehören über 600 den Qualifikationsstufen G4 und G5 an. Während die G4-Schiedsrichter mindestens eine Saison Erfahrung als Spielleiter aufweisen, handelt es sich bei den G5-Schiedsrichtern um Neu-Schiedsrichter.

Ab der G3-Stufe handelt es sich um erfahrene und ambitionierte Schiedsrichter (Förderschiedsrichter). Danach folgen die G2-Schiedsrichter (Leistungsschiedsrichter) und als letzte und höchste Stufe die Gruppe der G1-Schiedsrichter (Spitzenschiedsrichter).

IFF Schiedsrichter

Das internationale Schiedsrichterwesen ist dem Referee Committee (RC) der IFF unterstellt. Das RC nimmt die Nominationen der IFF-Schiedsrichter zu internationalen Spielen vor.

Anforderungen IFF

Jeder Landesverband unterbreitet dem Referee Committee der IFF jährlich einen Vorschlag mit seinen als IFF-Referees vorgesehenen Schiedsrichtern/-innen. Um vom Central Board der IFF als internationale(r) Unihockey-Schiedsrichter/-in bestätigt zu werden, muss ein(e) Schiedsrichter/-in verschiedene Kriterien erfüllen.

Nationalschiedsrichter

Anforderungen G1

Sprachkenntnisse

  • Von Schiedsrichtern mit der Qualifikation G1 wird erwartet, dass sie die Unihockey- und regeltechnischen Fachbegriffe in den Sprachen der Teams, auf die sie in offiziellen Verbandsspielen treffen, kennen und anwenden.

Reglementskenntnisse

  • Jeder Schiedsrichter muss die jährliche obligatorische Reglementsprüfung bestehen.
  • Schiedsrichter mit der Qualifikation G1 müssen über sehr gute Reglementskenntnisse verfügen.

Physische Leistungsfähigkeit

  • Schiedsrichter mit der Qualifikation G1 müssen über eine gute Grundkondition sowie über gute koordinative Fähigkeiten verfügen.
  • Schiedsrichter mit der Qualifikation G1 müssen den jährlichen Sporttest vor Saisonbeginn bestehen.

Leistung auf dem Feld

  • Von Schiedsrichtern mit der Qualifikation G1 werden bei Beurteilungen durch die Observer Leistungen mit dem Prädikat "gut" bis "sehr gut" erwartet.

Einsatzverfügbarkeit

  • Von Schiedsrichtern mit der Qualifikation G1 wird erwartet, dass sie an mindestens 75% der Tage, an denen Meisterschafts- oder Cupspiele stattfinden, verfügbar sind.
  • Von Schiedsrichtern mit der Qualifikation G1 wird erwartet, dass sie für Zusammenzüge der Auswahlteams von swiss unihockey zur Verfügung stehen.

Saisonvorbereitung

  • Von Schiedsrichtern mit der Qualifikation G1 wird eine qualitativ und quantitativ ausreichende Saisonvorbereitung erwartet. Die Schiedsrichter sollen dabei möglichst viele Teams „kennen lernen“, deren Spiele sie voraussichtlich in der Meisterschaft leiten werden.

Teilnahme an Ausbildungsanlässen

  • Schiedsrichter mit der Qualifikation G1 müssen am jährlichen G1-Schiedsrichterkurs teilnehmen. (Bei begründeten Abwesenheiten werden im Sinne der Ausbildung und der Fairness Ersatzanforderungen definiert.)
  • Schiedsrichter mit der Qualifikation G1 müssen an den für obligatorisch erklärten Weiterbildungsanlässen (Meetings) teilnehmen (inklusive Vorbereitung, Mitarbeit und Nachbereitung). (Bei begründeten Abwesenheiten werden im Sinne der Ausbildung und der Fairness Ersatzanforderungen definiert.)

Selbstständige Weiterbildung

  • Von Schiedsrichtern mit der Qualifikation G1 wird erwartet, dass sie sich konstant selbstständig weiterbilden durch -Leitung von Trainingsspielen -Beobachtung von Schiedsrichtern in Nationalligaspielen -Videoanalysen -Erfahrungsaustausch mit anderen Schiedsrichtern -Gespräche mit Observern -Etc.

Ausübung anderer Funktionen

  • Schiedsrichter mit der Qualifikation G1 müssen dafür sorgen, dass allfällige andere Funktionen, welche sie im Unihockeywesen ausüben, ihre Schiedsrichtertätigkeit nicht tangieren.

Allgemeines Verhalten

  • Schiedsrichter mit der Qualifikation G1 müssen die Bestimmungen des offiziellen Verhaltenskodexes (vgl. Memorandum „G1-Schiedsrichter: Verhaltenskodex“) einhalten.

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