Welche bisherigen Module werden mit den Modulen ab 2027 gleichgesetzt?



Grundsätzlich können alle Leiter/innen Module aus beiden Weiterbildungsgefässen besuchen. In der Weiterbildung «Talent» haben die Leiter/innen, die im Nachwuchs Leistungssport und Leistungssport tätig sind (FTEM T1 und höher) Vorrang.
Die J+S-Anerkennung kann mit einem beliebigen Modul aus der J+S-Ausbildungsstruktur Unihockey (oder Interdisziplinär) um zwei weitere Jahre verlängert werden.
Haben Coaches mit der Lizenz L3 einen Zusatz Bronze, Silber oder Gold erlangt, können sie eine verkürzte Ausbildung zur Lizenz L4 beantragen. Unter «Coaches mit langjähriger Erfahrung" findest du mehr Informationen.
Möchten sich Coaches mit einem Lizenzzusatz (Bronze, Silber, Gold) von der Lizenz L3 zur Stufe L4 weiterbilden, kann ein individueller Ausbildungsweg geprüft werden.
Wie läuft der Prozess dieser Einstufung ab? Die Coaches melden sich für das Modul «Kompetenzeinstufung Talent» an und absolvieren den Onlinekurstag. Danach wird individuell, aufgrund des bisherigen Ausbildungsweges, festgelegt, welche Module absolviert werden müssen, um die Lizenz L4 zu erlangen.
Ausländisches Trainerdiplom des nationalen Verbandes (Übersetzung in Deutsch, Französisch, Italienisch oder Englisch muss vorliegen). Falls die Ausbildung an einer höheren Fachschule oder Universität stattgefunden hat, braucht es eine offizielle Einstufung des nationalen Verbandes, mit welcher sportartspezifischen Ausbildungsstufe die absolvierten Ausbildungen gleichgesetzt werden.
Absprache und Planung der Kursanmeldung mit der ausbildungsverantwortlichen Person von swiss unihockey.
Komplett ausgefülltes Anmeldungsformular für den «Einführungskurs ins Schweizer Sportsystem».
Die/der Coach kann sich im Einführungskurs auf Deutsch oder Französisch aktiv beteiligen. Falls dies nicht möglich ist, muss der Verein eine Person für die Übersetzung während der ersten zwei Kurstage organisieren.
Anmeldeformular EK Schweizer Sportsystem
Der Einstufungs- und Ausbildungsprozess für ausländische Coaches bis zur Lizenz L4 dauert ungefähr 1 Jahr oder länger. Wird die Äquivalenz bei der Trainerbildung Schweiz angestrebt (L5 resp. BTA), dauert es ungefähr 1.5 bis 2 Jahre.
Nach erfolgreich absolviertem EK ins Schweizer Sportsystem, muss der/die Coach für das Modul «Projektarbeit Talent» angemeldet werden. Dabei müssen die ausländischen Coaches nicht die ganze Arbeit schreiben, aber die in diesem Modul integrierte praktische Prüfung absolvieren.
Die Anerkennung L4 resp. bei J+S der Zusatz «Leistungssport» kann frühestens nach erfolgreich absolviertem Modul «Projektarbeit Talent» erteilt werden.
Damit Höhereinstufungen zu L5 (Äquivalenz der Berufstrainerausbildung) beantragt werden können, muss in der NDS zwingend der Zusatz Leistungssport vermerkt sein.
Der Einstufungsprozess bei der Trainerbildung Schweiz ist hier dokumentiert.